Die DSGVO als Unternehmen umsetzen
von inWissenswertes am6. Juni 2018 Kommentare deaktiviert für DSGVO als Unternehmen umsetzen – Die Entschleunigung des vermuteten Dramas

DSGVO als Unternehmen umsetzen – Die Entschleunigung des vermuteten Dramas

Werfen Sie mal einen Blick auf die Auswertung der Google Trends zum Thema DSGVO: Nach dem 25. Mai nimmt das Interesse der Googelnden rapide ab – wir haben alle überlebt? Ich sehe diese Momentaufnahme allein als ein Beweis dafür, wie nützlich der Zugang zu öffentliche erhobenen Daten ist. Der Punkt geht an Google und so ist mein erster Tipp an Sie: Nutzten Sie Daten! Wie können Sie die DSGVO als Unternehmen umsetzen und davon profitieren? Ob es Benchmarks, Studien oder Ihre Kenntnis darüber ist, dass Kunde X gerne Produkt Y bei Ihnen kauft und sich darüber freut, wenn Sie es schon eingepackt für ihn vorbereitet haben, wenn er – wie immer – montags bei Ihnen im Geschäft steht.

DSGVO Google Trend

Dies ist ein Gastbeitrag von Achim Weidner. Er Hilft Unternehmen sich im Internet und darüber hinaus rechtlich gut und nachhaltig aufzustellen. Er ist mit seinem Unternehmen, der Medialab Internet Agentur seit vielen Jahren am Markt und betreut dabei von der großen Fachanwaltskanzlei für Bank- und Wirtschaftsrecht in Frankfurt bis hin zu regionalen Einzelhändlern.

Die DSGVO als Unternehmer umsetzen

Aus der „Fieberkurve“, also dem wachsenden Interesse am Thema „DSGVO“, die ihren Höhepunkt in einer „Angst- und Geschäftsuntergangskaskade“ fand, haben wir in der Medialab Internet Agentur das Konzept einer robusten DSGVO-Strategie für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt. Diese möchte ich in den Grundzügen vorstellen:

Schritt 1: Stellen sich sich auf Ihrer Website und im Außen gut aug

Absicherung der Homepage durch die Ergänzung im Impressum durch die Benennung der zuständigen Aufsichtsbehörde und der Erstellung eines neuen Menüpunktes namens „Datenschutz(erkärung). Und Obacht: Der Gesetzgeber fordert von Ihnen hierbei eine einfache und verständliche Sprache. Das heißt: keine romanhaften Texte, sondern die Konzentration auf das Wesentliche.

Also auch hier klar formulieren was der Zweck der Veranstaltung des Internetauftrittes ist, nämlich Sichtbarwerdung des Unternehmens, Kundenaquiese und Geschäft. Die im Einklang mit der gleichen Rechtsquelle steht wie die DSGVO selbst, nämlich Teil II „Freiheiten“ in der „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“. Darin geht es nämlich nicht um den Schutz von Daten, sondern um den Grundrechtsschutz von lebendigen Menschen und deren Interesse, dass mit und gegeneinander austariert und ausgewogen werden muss. Und deswegen sollte man die DSGVO auch nicht als Datenverhinderungsinstrument betrachten, sondern als Konzept zur Sicherstellung von Grundrechten. Meine Betonung liegt auf dem Plural!

Schritt 2: Erkennen Sie die DSGVO als Chance in Ihrem Geschäftsbereich

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Umsetzung der DSGVO Geld kostet und Geld kosten wird. Als gut rechnender Kaufmann bzw. Kauffrau sollte bei Ihnen trotzdem die die Schlussfolgerung sein: Wie kann ich daraus einen GEWINN machen? Wie kann ich die durch „Einwilligung“ oder „Vertrag“ gewonnenen Daten für meine legalen Zwecke nutzen?

Schritt 3: Setzen Sie die DSGVO Intern um und lernen Sie sie zu nutzen

Nachdem meine „Patienten“ über den Berg gebracht wurden erstellen wir die Verfahrensverzeichnisse so, dass man nicht nur schematisch vorgeht, sondern gleichfalls die Frage aufwirft, welche Vorteile unsere Kunde aus den Daten, oder besser Informationen über Lebenssachverhalte, ziehen können.

Welches Handwerkszeug Sie nun benötigen

Das klingt zum einen trotzdem bedrohlich, zum anderen aber auch federleicht. Grundsätzlich möchte ich Ihnen Folgendes mit auf den Weg geben: Wenn nicht mehr die Angst vor dem „Abmahnunwesen“ die Gemüter trübt, sondern Sie sich der kaufmännischen Tugend des „risicare“ erinnern (der Kunst mutiger Kaufleute klippenreiche Gewässer zu befahren), also wieder Mut, Weitsicht und dem Blick in die Tiefe des Gewässers, dann gehen Sie gestärkt aus der Krise hervor.Die eigentliche Herausforderung ist nicht die DSGVO.

Die wirkliche Herausforderung ist nicht die DSGVO

Ich persönlich wünsche mir, dass die Kammern, Berufsverbände oder auch die Zunft der Anwälte und Berater weniger in Weltuntergang und Gesetzesauslegung nach dem Wortlaut, sondern mehr über den Geist des Gesetzes sinnieren mögen. Damit wären wir im Land der Dichter, Denker und Bedenkenträger wieder einen Schritt weiter. Wenn wir uns nur trauen mit einem, durch die scheinbar gleißende Strahlung der DSGVO zusammengekniffen Auge über den Horizont zu blicken, tauchen hier die wahren Herausforderungen auf, die wir als Unternehmer in den kommenden Jahren bewältigen müssen. Ich denke dabei an die künstliche Intelligenz, die Roboteremanzipation und Quantencomputer.

Trotz dieses Artikels fühlen Sie sich von der DSGVO nach wie vor übermannt? Kein Problem. MOVYNG MEDIA und die Medialab Internet Agentur arbeiten partnerschaftlich auf diesem Gebiet zusammen. Melden Sie sich gerne bei mir und wir besprechen wo bei Ihnen noch Potential besteht die DSGVO oder andere rechtliche Anforderungen umzusetzen. Kontakt können Sie hier aufnehmen.

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